Grüne JuLeiCa 2018

Winterquartiere für Igel! Mach mit!

Die Tage werden immer kälter und nun machen sich die Igel auf die Suche nach einem sicheren Winterquartier. Igel halten Winterschlaf. Dazu suchen sie meistens im November bei anhaltenden Bodentemperaturen um den Gefrierpunkt ein Winterquartier auf, zum Beispiel Laub- und Reisighaufen. Entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit sind Igel im beginnenden Herbst auch tagsüber aktiv, denn insbesondere die Jungtiere müssen sich für den bevorstehenden Winterschlaf noch einige Fettreserven anfressen. Denn während des Winterschlafs verlieren Igel 20 bis 40 Prozent ihres Körpergewichts!

Da die Gärten immer kleiner werden oder sogar ganz verschwinden, bekommen die Igel im Winter immer mehr Schwierigkeiten eine sichere Behausung zu finden.

Der NABU Saarland sucht deshalb die schönsten Winterquartiere in Saarlands Gärten! Keine Igelquartiere vorhanden? Dann tut doch etwas für die Igel und baut neue und sichere Quartiere. Eine entsprechende Bauanleitung findet Ihr auf unserer Internetseite. Schickt uns Fotos von Euren Igelquartieren! Der schönste „igelfreundliche Garten“ mit Igelbehausung wird vom NABU prämiert.

Das notwendige Material ist schnell besorgt: Eine günstige Grundlage bietet zum Beispiel eine Holzpalette, wie sie vielfach als Abfall anfällt. Stellt Sie auf eine leichte Bodenerhebung und füllt sie mit Holzwolle und Laub. Achtet darauf, dass dort keine Bodenmulden vorhanden sind, da sie bei Regen mit Wasser volllaufen! Schichtet noch Reisig, Zweige, dünne Äste und verholzte Stängel darauf. Die Palette sollte komplett überdeckt sein, aber achtet darauf, dass der Igel an einer Seite durchschlüpfen kann. Auch das Schnittgut von Obstbäumen und Hecken ist besonders gut geeignet.

Fertig ist ein perfektes Winterquartier. Wir freuen uns auf Eure Einsendungen!

Von der Naturerfahrung zur politischen Bildung

Kostenloses Bildungsmaterial zum Thema Biologische Vielfalt!

„Fokus Biologische Vielfalt – von der Naturerfahrung zur politischen Bildung“ möchte Kindern und Jugendlichen die Bedeutung der biologischen Vielfalt mit Hilfe von umfangreichem Bildungsmaterial  vermitteln. 


Anhand  von zehn Botschafterarten wird anschaulich aufgezeigt, was für eine Rolle biologische Vielfalt in unserem Alltag spielt und wie die verschiedenen Arten Einfluss auf unser ökologisches, wirtschaftliches, gesellschaftliches und kulturelles Miteinander haben.


Das Bildungsmaterial ist für Schulklassen und Gruppen im schulischen und außerschulischen Bereich geeignet. Es umfasst Aktions- und Begleithefte, sowie Forscher- und Aktionskarten die ansprechend für die verschiedenen Zielgruppen und Altersstufen gestaltet sind.

Interesse geweckt?

dann meldet Euch bei uns in der Landesgeschäftsstelle und wir schicken Euch die Materialien zu.

Wildlife bei der NAJU Rheinland-Palz

Wildlife – das ist elementares Naturerleben, rausgehen und in der Natur zu Hause sein, die eigene Wahrnehmung wieder schärfen und die Umwelt mit allen Sinnen erfahren.

.... zur Internetsite des NAJU Rheinland-Pfalz

Ein Storch auf Reisen

Kinder entdecken die Welt aus der Vogelperspektive

Warum sind die roten Beine vom Storch in Afrika manchmal plötzlich weiß und wie findet er den Weg aus dem Süden zurück nach Deutschland? Der faszinierende Zug der Weißstörche steht im Zentrum des neuen Projektes „Ein Storch auf Reisen“. Im Rahmen eines Spiels begleiten Kinder zwischen neun und zwölf Jahren den Storch auf seiner langen, abenteuerlichen Reise in den Süden und lernen so den Langbeiniger und seine Lebensweise, aber auch die verschiedenen Kulturen der bereisten Länder kennen. Das Spiel kann in der Schule, auf Freizeiten und in Kindergruppen eingesetzt werden.

Live können Kinder auf www.storchenreise.de ab Ende Juli zwei Störche auf ihrer Reise verfolgen, die jeweils einen kleinen GPS Sender auf ihrem Rücken tragen.

Mehr Infos zum Projekt: www.storchenreise.de